Produkte von Boosey & Hawkes, New York (180)
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O Great Spirit
Einfache, sich wiederholende musikalische Muster formen die melodische wie auch die Textur der Instrumentalbegleitung dieses Stückes, und erzeugen auf diese Weise ein Art von Demut. Jede Strophe entwickelt sich hin auf eine Kaskade von schnellen Achteln, die schließlich zur Ruhe kommen. Das Gefühl der Ehrfurcht durchdringt dieses Stück, so wie es auch die zugrundeliegenden Wortet des Häuptlings Yellow Lark der Lakota Sioux zum Ausdruck bringen, die vor dem Hintergrund der Ewigkeit offenbaren, dass alles Leben heilig ist.
Trail of Tears
Dieses Flötenkonzert ist eine musikalische Reise in den menschlichen Geist, der immer wieder Wege entdecken muss, um mit Umbrüchen, Not und Elend umzugehen. Der erste Satz „where the wind blew free“ wurde inspiriert von einem Zitat des indianischen Führers Geronimo (1829-1909): "Ich wurde in der Prärie geboren, wo der Wind frei wehen kann und wo nichts das Licht der Sonne bricht." Das Ende dieses Satzes ist dabei mit seiner turbulenten instrumentalen Coda zu einem Todesmarsch, dem „Trial of Tears“ geworden. Der reflektierende zweite Satz "incantation“ meditiert über das Ableben geliebter Menschen und die Hoffnung auf ein besseres Dasein nach dem Tod. Der letzte Satz "sun dance" beschwört eine der spektakulärsten und wichtigsten religiösen Tanzzeremonien der nordamerikanischen Prärie-Indianer aus dem 19. Jahrhundert herauf, die nach jahrelanger Verbannung in die Indianerreservate heute wieder praktiziert wird.
Serenade
Der dänische Komponist Emil Hartmann komponierte diese Serenade in den späten 1880er Jahren, die sein einziges Werk für Bläser darstellt. Unter der behutsamen Herausgeberschaft von Joshua Kearney und mit Aufführungshinweisen versehen, ist diese 2016 entstandene Ausgabe eine willkommene Bereicherung des Repertoires für Kammerensemble.